Neustart in ein Leben als Nichtraucher

Es gibt viele Gründe einen Neustart in ein rauchfreies Leben zu wagen. Einer davon ist, dass Mut manchmal belohnt wird. Und manchmal ist der Weg zum Nichtraucher weniger schmerzhaft, als man denkt.

Der Start in ein Leben als Nichtraucher

Im Grunde ist die Bezeichnung Nichtraucher abwegig. Man sollte sich positiv definieren. Als etwas, das man ist, an das man glaubt oder gerade tut, aber nicht als etwas, das man nicht bzw. nicht mehr ist, nämlich Raucher.

Im Fall des Nichtrauchers ist die Bezeichnung aber gar nicht so umpassend. Denn die Tatsache, dass man nicht mehr raucht, macht sich positiv bemerkbar. Es hat Folgen für das Wohlbefinden und das gesamte Leben. Und anfangs machen sich vielleicht auch ein paar negative Effekte bemerkbar.

Rauchfrei – die ersten Tage und Wochen

Die Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören kann geplant oder spontan getroffen werden. Eine geplante Entscheidung hat den Vorteil einer Strategie und ermöglicht eine gewisse Vorbereitung. Bei einer spontanen Entscheidung zur Rauchfreiheit verhält es sich wiederum wie mit einer Spritze beim Arzt. Ohne große Vorwarnung piekt sie am wenigsten.

Egal wie und mit welcher Methode man rauchfrei wird, die erste Zeit wird nicht selten als unangenehm beschrieben. Das kommt von vielen negativen Erfahrungen einzelner Leute.
Keinesfalls sollte man sich jedoch einreden lassen, dass diese Zeit eine einzige Qual ist. Der Mensch ist verschieden. Die Freude über die finanzielle wie körperliche Befreiung von dieser Sucht ist nicht zu unterschätzen. Man atmet im Allgemeinen freier, führt sich womöglich auch energetisch besser und hat mehr Geld in der Tasche. Die eingesparten Summen sind nicht zu unterschätzen und können einen Urlaub oder feinste Unterhaltungselektronik finanzieren.
Je nach Einstellung des frischen Nichtrauchers können Augenblicke des Glücks das dringende Bedürfnis nach einer Zigarette abmildern.

Rauchfrei werden mit einem Plan

Gerade wenn man einige Versuche hinter sich hat, bietet es sich an, den Weg zum Nichtraucher strategisch zu planen. Hierzu würde ein Belohnungssystem zählen, oder der Einsatz von Nikotinersatzpräparaten aus der Apotheke.
Mit dem Einholen der Meinung eines Arztes zu dem geplanten Vorgehen geht man auf Nummer sicher. Bei gesundheitlichen Problemen ist das sogar dringend ratsam. Das Herabsetzen einer Droge wie Nikotin – eventuell sogar unter Verwendung von Nikotinersatzpräparaten – beeinflusst den Körper.

Der finanzielle Neustart für Nichtraucher

Manchmal kann es eine finanziell ungünstige Situation sein, die einem dazu bewegt, mit dem Rauchen aufzuhören. Bei anstehenden Budgetkürzungen im Haushalt bietet sich das Streichen der Ausgaben für Zigaretten gerne an. Gerade bei einer bescheideneren Lebensführung ermöglichen zusätzliche 100 Euro im Monat neue Handlungsmöglichkeiten.
Auch ohne finanzielle Notwendigkeit dürfte man den Neustart zum Nichtraucher materiell spüren. Mit einer Summe von jährlich beispielsweise 1.500 Euro lassen sich viele vernünftige und unvernünftige Dinge treiben. Vielleicht erleichtert den Weg zum Nichtraucher ja ein kleiner Vorschuss darauf.

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